Börsenordnung

 

Allgemeines:

An der Börse sind Private und Zoogeschäfte als Aussteller zugelassen. Die Börse dauert von 10.00 bis 16.00 Uhr. Die Aussteller können am Sonntag ab 07.00 Uhr Ihre Stände aufstellen. Um 9.45 Uhr müssen die Stände eingerichtet sein. Hat sich der Aussteller bis 48h vor Börsenbeginn nicht abgemeldet, muss er die kompletten Standgebühren bezahlen.

 

Tiere:

Zugelassen sind alle Reptilien auch Skorpione, Spinnen und Nagetiere. Nicht zugelassen sind Giftschlangen.
Der Organisator weist darauf hin, dass ausschliesslich NZ zum Verkauf angeboten werden dürfen. Wildfangtiere sind nicht zugelassen. Es dürfen nur Nachzuchttiere angeboten werden. Verstösse gegen diese Auflage werden beim zuständigen Veterinäramt des Ausstellers gemeldet. Aus Tierschutzgründen werden Aussteller von lebenden Tieren, die einen Anfahrtsweg von mehr als 250 km haben, nicht zur Börse zugelassen, um den Tieren unnötige Strapazen zu ersparen.

 

Bedingungen und Auflagen:

Grundsätzlich sind alle Tiere EINZELN und in UNDURCHSICHTIGEN DOSEN mit Klarsichtdeckel unterzubringen.

Alle besetzten Terrarien sollten mit einem Mindestmass an artentsprechenden Rückzugsmöglichkeiten (Pflanzenteile, Korkrindenstück, o.ä.) und einer Wasserschüssel ausgestattet (Ausnahmen möglich) werden.

Bei Tieren aus Feuchtgebieten muss ein feuchtigkeitsspeicherndes Substrat oder eine andere geeignete Möglichkeit zur Einhaltung der erforderlichen Luftfeuchtigkeit eingesetzt werden. Während der Börse müssen solche Tiere übersprüht werden oder feuchtigkeitsspeicherndes Substrat oder verwendete Feuchttücher verwendet und diese aus hygienischen Gründen öfters ausgewechselt werden.

Wenn Tiere im Wasser angeboten werden, sind häufige Wasserwechsel mit temperiertem Wasser erforderlich. Beim Anbieten im Wasser ist entweder ein "Landteil" notwendig oder das Wasser muss so seicht sein, dass die Tiere nicht permanent schwimmen müssen. Aquatile Arten müssen im Wasser angeboten werden.

Je nach Temperaturanforderung der Art muss das Terrarium während der Börse unter Umständen beheizt werden (Temperaturkontrolle!).

Ausreichende Lüftung (Aufstellung so, dass die Lüftung nicht behindert wird). Geeignetes sauberes Bodensubstrat für die Aufnahme von Ausscheidungen ist zu verwenden.

Alle Behältnisse sind gegen unbefugtes und unbeabsichtigtes Öffnen zu sichern (z. B. Klebeband, Klettband).

Das Herausnehmen von Tieren ist aus Gründen des Tierschutzes und der Hygiene ausschliesslich im Beisein und mit Zustimmung des Besitzers gestattet und nur dann, wenn dafür ein triftiger Grund besteht.

Geschlechtsbestimmungen mit Hilfsmitteln dürfen nur vorgenommen werden, wenn eine separate Bestätigung dazu vorliegt und die darin aufgeführten Voraussetzungen erfüllt sind. Eine solche Bestätigung muss vom zuständigen Veterinäramt vorliegen.

Das Beklopfen und Schütteln mit Tieren besetzter Behälter ist strikt untersagt.

Die ausgestellten Tiere sind ständig vom Besitzer oder von einer von ihm damit beauftragten Person zu beaufsichtigen.

Giftschlangen sind nicht zugelassen.

Für alle Tiere, deren Haltung eine Bewilligung erfordert, sind die nötigen Papiere bereit zu halten und auf Verlangen vorzuweisen.

Hunde und andere Tiere, welche nicht direkt zu Börsenzwecken vorhanden sind, sind nicht zugelassen.

Falls Tiere entweichen, ist dies dem Verantwortlichen zu melden.

mit der Anmeldung zur Börse erkennt der Aussteller die Regeln der Organisatoren an.

An- und Abtransport aller Tiere muss tierschutzkonform erfolgen, wo nötig ist Wärme und Sichtschutz sicherzustellen.

Jedes Behältnis mit Tieren ist mit einem gut sicht- und lesbaren sowie eindeutig zuzuordnenden Schild mit folgenden Angaben zu versehen:

Dieses Schild ersetzt nicht die fachkundige Beratung.

 

Anforderungen an die Behältnisse resp die Handhabung:

die Grösse des Behälters muss dem darin befindlichen Tier ein problemloses, aktives Wenden ermöglichen. Als Faustregel für 1 Tier gilt bei Echsen: mindestens 1,5fache Kopf-Rumpf-Länge, bei Schlangen mindestens 0,5fache Gesamtlänge und bei Schildkröten mindestens 2fache Panzerlänge (lange Seite des Behälters bzw. Durchmesser bei runden Behältern), bei Amphibien: 1,5fache Kopf-Rumpf-Länge, bzw. Körperlange.

In jedem Behälter darf grundsätzlich nur jeweils ein Tier angeboten werden; in begründeten und den artspezifischen Verhaltensweisen nicht entgegenstehenden Fallen sind Ausnahmen möglich (z.B. Zuchtpaare, verträgliche Landschildkröten).

Behältnisse sind in Tischhöhe und so aufzustellen, dass die Tiere nur von einer Seite oder von oben besichtigt werden können (z. B. Kartonrückwand und -zwischenwände; Behälter, bei denen nur der Deckel durchsichtig ist). Behältnisse mit Tieren dürfen nicht - auch nicht vorübergehend - auf dem Boden abgestellt werden.

Tiere, für deren Haltung eine Bewilligung notwendig ist, dürfen nur an andere Personen abgegeben werden, wenn diese eine gültige Bewilligung nach Artikel 89 oder 106 vorweisen.

 

Reservation:

Für Tisch-Reservation per Post, Telefon, Email oder Internet gibt es immer eine Reservationsbestätigung.

 

Spezielles:

PTT (der Private Tier Tisch) ist nur reservierbar für nicht gewerbliche Aussteller mit Nachzuchttieren. Das Angebot ist beschränkt auf maximal 1 Tisch je Aussteller. Zubehör ist auf diesen Tischen nicht gestattet (es kann natürlich ein weiterer Tisch für allfälliges Zubehör dazugemietet werden...). Der Aussteller hat keinen Eintrittspreis zu entrichten. Weitere Begleiter des Ausstellers bezahlen den normalen Eintrittspreis. Die Tiere sind ständig vom Aussteller oder einem Vertreter zu beaufsichtigen, und dürfen nur im Beisein des Ausstellers oder Vertreters herausgenommen werden. Für Unfälle übernehmen die Veranstalter/Organisatoren keine Haftung. Bei Schäden und Sachschäden an Gegenständen oder dem Gebäude und an Personen sowie an dritten, lehnen wir jede Haftung ab. Die Aussteller haben am Eingang bei der Bezahlung Ihres Standes, eine komplette Liste der angebotenen Tiere abzugeben. Ohne die ausgefüllte Liste kein Einlass.

Jede Ausstellerin und Aussteller erkennt mit der Anmeldung dieses Reglement an.